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Badenstraße
Aus Stralsund Wiki
- Name geht auf Ratsherr "Bodo" zurück, der hier größere Grundstücke besaß, dessen Familie starb Anfang des 14. Jahrhundert aus
- seitdem Namensverbindung zum Baden (Boten)
- 18. Jahrhundert Schließung von Baulücken, die durch die Belagerung entstanden sind
- zu Beginn des 18. Jahrhunderts lag auf einem Haus die Gerechtigkeit, Handel zu treiben; je zwei Bäcker und Fleischer und ein Weinhändler waren angesiedelt;
- bis 1869 Abschnitt zwischen Ossenreyerstraße und Kleinschmiedstraße "Wendenmarkt"
- 1903 Ratsvorlage Ankauf der Häuser Badenstraße 38 und 39 durch die Stadt
- Historische Straßenleuchte aus dem Jahr 1937 vor der ehem. Bärenapotheke
Inhaltsverzeichnis |
Badenstraße 1/2
- C. Stabenow, Goldschmiedemeister
- wird von Claus und Rainer Stabenow geführt
- Gründung 1874 von Adolf Stabenow
Badenstraße 7
Badenstraße 12
Badenstraße 13
- 1724/1725 Errichtung des Hauses durch Vicotr Ehlers auf zwei Grundstücken in einer Baulücke, die durch die Belagerung entstanden ist
- seit 1920 Stadtbibliothek, (auch genannt: 1896 Eröffnung der städtischen Bücherei)
- Barockwappen aus Eichenholz an der Fassade
- 2010 geplante Restaurierung des Wappens für ca. 6.000 EUR
Badenstraße 15
- 1678 wahrscheinlich Zerstörung zweier Giebelhäuser während der Belagerung
- 1710 Errichtung eines Traufenhauses durch Apotheker und Gewürzhändler Johann von Ackeren
- neuer Besitzer: Kaufmann August Reimarus
- 1858 neuer Besitzer: Gustav Mackenthun
- ca. 1908 Verkauf des Hauses an die Stadt für 25.000 Zentner Roggen
- 06.10.1944 Zerstörung des Hinterhauses und der Werkstatt während des Bombenangriffes auf die Stadt
- 1994 neuer Eigentümer Claus Zeschmann
- 1996/1997 Sanierung des Gebäudes mit Hilfe von Städtebaufördermitteln, Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Initiative "Rettet die Altstadt"
Badenstraße 17
- Errichtung im 18. JH
- "Meyerfelder Palais"
- heute: Bauamt
Badenstraße 18
- errichtet 1962, Architekten Martens und Schöning
- Volksmund "Konfettihaus" (Grund: Fassade)
- heute Nutzung durch Staatliches Amt für Umwelt und Naturschutz
Badenstraße 24
- frühere Eigentümer: Schiffer, Branntweinbrenner und kleine Handwerker
- Anfang 1888, Spediteur Carl Faust erwirbt das Gebäude
- 1924 Vor dem Haus wird eine Benzinzapfstelle der Deutsch-Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft aufgestellt.
- Juli 2008 Sanierungsbeginn, Bauherr Reinhard Prothmann
Badenstraße 25
- 1834 Der Schiffer Johann Martin Grünwald erhält eine Konzession zum Betrieb der Kneipe "Zur Ostsee" mit fünf Logierzimmern und zwei Personalschlafkammern im Dach.
- 1881 Besitzerwechsel
- Februar 1943 Die Gastwirtin Anna Voß (Besitzerin Hotel Zur Sonne, Badenstraße 28) erwirbt das Gebäude.
- 1972 Nutzungssperre
- 1982 Abriss des Gebäudes?
- Juli 2008 Baubeginn Neubau, Bauherr Reinhard Prothmann
Badenstraße 31
- 1909 Kaufmann Weber verkauft das Gebäude an Möbelhändler und Tischlermeister Strietzel für 33.000 Mark
Badenstraße 32
- Gebäude während der Belagerung durch Kurfürsten von Brandenburg vollkommen zerstört
- um 1700 errichtet Ratsherr un Kaufmann Joachim Schwarz (Braumeister) ein neues Gebäude, musste dafür fünf Jahre keine Steuern auf das Grundstück zahlen
- zum Grundstück gehörten großer Hof mit Brauhaus, großer Speicher, kleiner Lustgarten
- 1714 bewohnt durch den schwedischen König Karl XII.
- 1774 Kaufmann Carl Friedrich Bohnstedt erwirbt das Gebäude
- 1814 Kaufmann Adolph Friedrich Bohnstedt ist Eigentümer
- 1818 Kaufmann Johann Diedrich Gierow ist Eigentümer
- 1829 Kaufmann Carl Friedrich Ohbrich und Ehefrau Johanna Maria Friederica geb. Gierow sind Eigentümer
- 1834 Kaufmann Johann Christian Schmidt ist Eigentümer
- 1861 Moritz Kindt und Carl Seitz (Kaufleute, handelten mit Holz und Baumaterial) erwerben das Gebäude
- 1868 Kindt und Seitz errichten auf dem Hof zwei neue Speicher
- bis 1869 Nummer A 292
- 1875 Kindt und Seitz ersetzen drei Dachluken durch Fenster und führten einen massiven Durchbau des Gebäudes durch (Schaffung von Wohnraum durch das Einziehen von Wänden), dadurch Charakter als Handeslhaus verlustig
- 1907 Die Sprachlehranstalt "The Berlitz School" eröffnet eine Filiale
- 1911 (wahrscheinlich) Berthold Staude (Holz und Kohlenhändler, bedeutendste Spedition der Stadt in den 1910er Jahren) erwirbt das Gebäude
- zerstört in der Mittagsstunde des 06.10.1944 bei einem Bombenangriff
- in den 1980er Jahren in Plattenbauweise bebaut
Badenstraße 39
- ca. 1700 Errichtung durch Obristen und Landrat Rotermund, vormals Standort von drei Giebelhäusern
- 1803-1881 Versammlungsort der pommerschen Landstände
- 1987 Freizug des Gebäudes
- Landständehaus
- 2009 geplante Nutzung durch Musikschule
- 2010 Sanierungskosten 4,6 Millionen Euro, 85% gefördert durch Pomerania
Badenstraße 44
Badenstraße 45
- 1628 Gewürzhändler Jakob Preller wandelt sein Geschäft in eine Apotheke um
- 1636 Mai, Preller erhält vom Rat das Apothekerpatent
- "Neue Apotheke", Ecke Alter Markt/Knieperstraße
- neuer Eigentümer Dr. Bartholomäus Horn (nach dem Tod Prellers)
- neuer Eigentümer Thomas Bahr
- 1652 Verlegung der Apotheke in das Gebäude Heilgeiststraße Ecke Filterstraße
- Zerstörung des Gebäudes im Nordischen Krieg
- Verlegung der Apotheke in die Badenstraße auf die gegenüberliegende Seite der Hausnummer 45
- 1791 Übernahme der Neuen Apotheke durch Jacob Weinholz, Umzug in die Badenstraße 45
- 1808 erstmalige Nennung "Zum schwarzen Bären"
- 1883 bis 1953 Betrieb durch Familie Bernick durch drei Generationen
- 1953 Verstaatlichung
- 1979 Schließung wegen Baufälligkeit
- 1990 Dezember, Eröffnung der Bärenapotheke durch Karin Lotze, Schließung nach einigen Jahren
Badenstraße 51
- Stadtgebiet Altstadt
- Stadtteil Altstadt
- Postleitzahl 18439

