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Badenstraße

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  • Name geht auf Ratsherr "Bodo" zurück, der hier größere Grundstücke besaß, dessen Familie starb Anfang des 14. Jahrhundert aus
  • seitdem Namensverbindung zum Baden (Boten)
  • 18. Jahrhundert Schließung von Baulücken, die durch die Belagerung entstanden sind
  • zu Beginn des 18. Jahrhunderts lag auf einem Haus die Gerechtigkeit, Handel zu treiben; je zwei Bäcker und Fleischer und ein Weinhändler waren angesiedelt;
  • bis 1869 Abschnitt zwischen Ossenreyerstraße und Kleinschmiedstraße "Wendenmarkt"
  • 1903 Ratsvorlage Ankauf der Häuser Badenstraße 38 und 39 durch die Stadt
  • Historische Straßenleuchte aus dem Jahr 1937 vor der ehem. Bärenapotheke



Inhaltsverzeichnis

Badenstraße 1/2

  • C. Stabenow, Goldschmiedemeister

Badenstraße 7

Badenstraße 12

Badenstraße 13

  • 1724/1725 Errichtung des Hauses durch Vicotr Ehlers auf zwei Grundstücken in einer Baulücke, die durch die Belagerung entstanden ist
  • seit 1920 Stadtbibliothek, (auch genannt: 1896 Eröffnung der städtischen Bücherei)
  • Barockwappen aus Eichenholz an der Fassade
    • 2010 geplante Restaurierung des Wappens für ca. 6.000 EUR

Badenstraße 15

  • 1678 wahrscheinlich Zerstörung zweier Giebelhäuser während der Belagerung
  • 1710 Errichtung eines Traufenhauses durch Apotheker und Gewürzhändler Johann von Ackeren
  • neuer Besitzer: Kaufmann August Reimarus
  • 1858 neuer Besitzer: Gustav Mackenthun
  • ca. 1908 Verkauf des Hauses an die Stadt für 25.000 Zentner Roggen
  • 06.10.1944 Zerstörung des Hinterhauses und der Werkstatt während des Bombenangriffes auf die Stadt
  • 1994 neuer Eigentümer Claus Zeschmann
  • 1996/1997 Sanierung des Gebäudes mit Hilfe von Städtebaufördermitteln, Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Initiative "Rettet die Altstadt"


Badenstraße 17

  • Errichtung im 18. JH
  • "Meyerfelder Palais"
  • heute: Bauamt

Badenstraße 18

  • errichtet 1962, Architekten Martens und Schöning
  • Volksmund "Konfettihaus" (Grund: Fassade)
  • heute Nutzung durch Staatliches Amt für Umwelt und Naturschutz


Badenstraße 24

  • frühere Eigentümer: Schiffer, Branntweinbrenner und kleine Handwerker
  • Anfang 1888, Spediteur Carl Faust erwirbt das Gebäude
  • 1924 Vor dem Haus wird eine Benzinzapfstelle der Deutsch-Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft aufgestellt.
  • Juli 2008 Sanierungsbeginn, Bauherr Reinhard Prothmann


Badenstraße 25

  • 1834 Der Schiffer Johann Martin Grünwald erhält eine Konzession zum Betrieb der Kneipe "Zur Ostsee" mit fünf Logierzimmern und zwei Personalschlafkammern im Dach.
  • 1881 Besitzerwechsel
  • Februar 1943 Die Gastwirtin Anna Voß (Besitzerin Hotel Zur Sonne, Badenstraße 28) erwirbt das Gebäude.
  • 1972 Nutzungssperre
  • 1982 Abriss des Gebäudes?
  • Juli 2008 Baubeginn Neubau, Bauherr Reinhard Prothmann

Badenstraße 31

  • 1909 Kaufmann Weber verkauft das Gebäude an Möbelhändler und Tischlermeister Strietzel für 33.000 Mark

Badenstraße 32

  • Gebäude während der Belagerung durch Kurfürsten von Brandenburg vollkommen zerstört
  • um 1700 errichtet Ratsherr un Kaufmann Joachim Schwarz (Braumeister) ein neues Gebäude, musste dafür fünf Jahre keine Steuern auf das Grundstück zahlen
  • zum Grundstück gehörten großer Hof mit Brauhaus, großer Speicher, kleiner Lustgarten
  • 1714 bewohnt durch den schwedischen König Karl XII.
  • 1774 Kaufmann Carl Friedrich Bohnstedt erwirbt das Gebäude
  • 1814 Kaufmann Adolph Friedrich Bohnstedt ist Eigentümer
  • 1818 Kaufmann Johann Diedrich Gierow ist Eigentümer
  • 1829 Kaufmann Carl Friedrich Ohbrich und Ehefrau Johanna Maria Friederica geb. Gierow sind Eigentümer
  • 1834 Kaufmann Johann Christian Schmidt ist Eigentümer
  • 1861 Moritz Kindt und Carl Seitz (Kaufleute, handelten mit Holz und Baumaterial) erwerben das Gebäude
  • 1868 Kindt und Seitz errichten auf dem Hof zwei neue Speicher
  • bis 1869 Nummer A 292
  • 1875 Kindt und Seitz ersetzen drei Dachluken durch Fenster und führten einen massiven Durchbau des Gebäudes durch (Schaffung von Wohnraum durch das Einziehen von Wänden), dadurch Charakter als Handeslhaus verlustig
  • 1907 Die Sprachlehranstalt "The Berlitz School" eröffnet eine Filiale
  • 1911 (wahrscheinlich) Berthold Staude (Holz und Kohlenhändler, bedeutendste Spedition der Stadt in den 1910er Jahren) erwirbt das Gebäude
  • zerstört in der Mittagsstunde des 06.10.1944 bei einem Bombenangriff
  • in den 1980er Jahren in Plattenbauweise bebaut

Badenstraße 39

  • ca. 1700 Errichtung durch Obristen und Landrat Rotermund, vormals Standort von drei Giebelhäusern
  • 1803-1881 Versammlungsort der pommerschen Landstände
  • 1987 Freizug des Gebäudes
  • Landständehaus
  • 2009 geplante Nutzung durch Musikschule
  • 2010 Sanierungskosten 4,6 Millionen Euro, 85% gefördert durch Pomerania

Badenstraße 44

  • 16.09.1961 Die HO eröffnet die Kunsthandlung "Palette".

Badenstraße 45

  • 1628 Gewürzhändler Jakob Preller wandelt sein Geschäft in eine Apotheke um
  • 1636 Mai, Preller erhält vom Rat das Apothekerpatent
  • "Neue Apotheke", Ecke Alter Markt/Knieperstraße
  • neuer Eigentümer Dr. Bartholomäus Horn (nach dem Tod Prellers)
  • neuer Eigentümer Thomas Bahr
  • 1652 Verlegung der Apotheke in das Gebäude Heilgeiststraße Ecke Filterstraße
  • Zerstörung des Gebäudes im Nordischen Krieg
  • Verlegung der Apotheke in die Badenstraße auf die gegenüberliegende Seite der Hausnummer 45
  • 1791 Übernahme der Neuen Apotheke durch Jacob Weinholz, Umzug in die Badenstraße 45
  • 1808 erstmalige Nennung "Zum schwarzen Bären"
  • 1883 bis 1953 Betrieb durch Familie Bernick durch drei Generationen
  • 1953 Verstaatlichung
  • 1979 Schließung wegen Baufälligkeit
  • 1990 Dezember, Eröffnung der Bärenapotheke durch Karin Lotze, Schließung nach einigen Jahren


Badenstraße 51



  • Stadtgebiet Altstadt
  • Stadtteil Altstadt
  • Postleitzahl 18439
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