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Ferdinand von Schill
Aus Stralsund Wiki
- Ferdinand Baptista von Schill
- geb. 06.01.1776 in Wilmsdorf bei Dresden
- ab 1790 Militärdienst bei den Husaren in Ansbach-Bayreuth
- ab 1806 Regiment Königin-Dragoner
- 1806 zog als Secondelieutenant in den Krieg, Verwundung in Schlacht bei Jena, Rettung zur Festung Kolberg
- Januar 1807 Gründung eines Freikorps durch Schill mit Ermächtigung durch Königin Luise
- dreifache Beförderung innerhalb eines Jahres (bis Major)
- unterrichtete die Söhne des Königs in Militärkunde
- Dezember 1808 Einzug in das vom Feind geräumte Berlin
- 28.04.1809 getarnter Ausmarsch zum Zweck des Anzettelns eines Volksaufstandes
- 25.05.1809 Die Schillschen Truppen erobern Stralsund nach kleineren Gefechten.
- gefallen 31.05.1809 in Stralsund (Fährstraße) im Gefecht mit den 6000 Mann starken Truppen des holländischen Generals Gratien und des dänischen Generals Ewald
- 01.06.1809 Der Kopf wird vom Rumpf getrennt und als Trophäe in einem Glasbehälter zu Jerome Bonaparte (Napoleons Bruder), König von Westfalen geschickt.
- 1837 Beisetzung des Kopfes in einer Urne in Braunschweig.
- Gedenkstein im Gehweg Fährstraße
- Schilldenkmal (Olof-Palme-Platz, Schillanlagen)
- Denkmäler in Wesel und Braunschweig
- Grabstein auf dem St.-Jürgen-Friedhof seit 1862, Inschrift: "Großes gewollt zu haben ist groß."
- Kopie der Totenmaske im Kulturhistorischen Museum
- Ausstellung vom 25.04.2009 bis 29.11.2009 im Kulturhistorischen Museum
- Schillstraße
- Schill-Schule
- Schill-Denkmal (Olof-Palme-Platz)
- 05.05.1908 Beschluss der Bürgerschaft über den Standort des Schill-Denkmals neben dem Warmbad
- Entwurf des Denkmals durch den Berliner Bildhauer Hans-Weddow von Glümer in einer Darstellung als "todesmutigen preußischen Offizier", der "mit fester Entschlossenheit zum Angriff vorgeht"
- 27.05.1909 Aufstellung des Denkmals auf einem bereits errichteten Sockel
- 31.05.1909 12 Uhr, Enthüllung des Denkmals anläßlich des 100. Todestages
- März 1910 Versuch, den Säbel abzubrechen misslang, Säbel wurde gerichtet (Stralsundische Zeitung vom 18.03.1910)
- 1958 Klinge wurde abgebrochen, Ersatz durch Kunstschlosser Walter Biskup
- 1977 Originalklinge wurde bei Baggerarbeiten im Strelasund gefunden und wieder montiert
- zweite Hälfte 1980er Jahre, Klinge entwendet, wurde später im Kulturamt von einem Mann abgegeben, der sie auf einem Schrottplatz gefunden hat. Diese Klinge befindet sich jetzt im Kulturhistorischen Museum.
- Juni 2009 Säbel vom Denkmal gestohlen, am 14.06.2009 wird der Säbel auf dem Sockel des Denkmals gefunden
- 11./12.07.2009 Säbel vom Denkmal gestohlen
- ehemalig: Schillkeller im Wulflamhaus
- 25.02.1909 Kaffee-Rösterei Apollonienmarkt 5 versieht alle Produkte (Tee, Kaffee, Schokolade) mit einer Schill-Schutzmarke
- siehe auch Stralsundsäbel

