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Johanniskloster

Aus Stralsund Wiki

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Gegründet im Jahre 1254 durch den Franziskanerorden ist das Johanniskloster eines der ältesten Stralsunder Bauwerke. Und mit Sicherheit auch eines der beeindruckensten Denkmäler der Stadt.


Die ursprüngliche gotische, 77 Meter lange Hallenkirche wurde bei einem Brand im Jahr 1624 zerstört.


Heute beherbergt das ehemalige Franziskanerkloster St. Johannis das Stadtarchiv der Hansestadt Stralsund. Aus den zurückliegenden Jahrhunderten haben sich etwa 9000 Urkunden, 3000 laufende Meter Akten, Register und Protokolle angehäuft. Eines der wertvollsten Stücke dürfte die Stadtgründungsurkunde vom 31.10.1234 darstellen.


  • Gründungszeit nach 1254
  • Hypocaustenheizung nach römischen Vorbild unter ehemals umlaufenden Kreuzgang wurde vermutlich im 14. Jahrhundert aufgegeben
  • Stadtmauer (äußerer Teil des Kellers) erbaut nach 1274, einer der ältesten noch erhaltenen Abschnitte der Stadtbefestigung, grenzte damals unmittelbar am Wasser
  • 1624, Weihnachtsabend, Großfeuer zerstört weite Teile des Klosters/Armenhauses und der Kirche, Feuer wird "durch die Verwahrlosung eines älteren Weibes" ausgelöst
  • 1635 Gut Damitz
  • 1827 Im Westflügel öffnet eine Kinderstube der Armenpflege.
  • 1837 im Ostflügel öffnet eine Taubstummenanstalt.
  • 1963 Beginn des Wiederaufbaus der Klosteranlage.
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