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Spielkartenfabrik
Aus Stralsund Wiki
- Vereinigte Stralsunder Spielkarten-Fabriken A.G.
- 12.09.1764 Gesuch von Carl Friedrich Brandt an die Königlich Schwedische Regierung zum Betreiben einer Spielkartenfabrik.
- 26.09.1764 Gesuch von Johann Kaspar von Kern (Graveur, Beschäftigung in der Münze Stralsund) um eine Konzession zum Betreiben einer Spielkartenfabrik.
- Ablehnung des Gesuchs von Brandt.
- 1765 Der schwedische Generalgouverneur Axel Graf von Löwen verleiht dem Stralsunder Johann Kaspar von Kern die Konzession zur Errichtung einer "Spielkarten-Fabrique". Die erste Spielkartenfabrik Deutschlands wird errichtet.
- Papier und Farben aus dem fränzösischem Bordeaux.
- Mitbegründer Carl Becker?
- weitere ähnliche Unternehmen entstehen in Stralsund
- 1793 Kommerzienrat Georg Friedrich Schlüter übernimmt die Fabrik von Kern. Verlegung der Produktion in sein Haus in der Badenstraße.
- 1793 Brand im Haus Badenstraße, die Produktion konnte nicht fortgesetzt werden. Schlüter erwirbt das Haus Heilgeiststraße 63 (ehem. Tuchweberei) und verlegt die Spielkartenfabrik hierhin.
- Nach dem Tod von Schlüter übernimmt Schwiegersohn Leopold von der Osten die Fabrik.
- 1872 Fabriken von Leopold von der Osten, Ludwig Heidborn und Th. Wegener: Zusammenschluss zu Vereinigten Stralsunder Spielkarten-Fabriken AG, Direktoren Ludwig Heidborn und Fritz Wegener.
- Übernahme von Fabriken in Rostock, Halle, Altenburg, Naumburg, Werdau, Berlin
- um 1909 Direktor Konsul Heuser
- 1931 Die letzte Karte wird gedruckt. Die Produktion wird nach Altenburg verlegt.
- 1932 Umbenennung in "Vereinigte Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken", Marke ASS wird eingeführt.

