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St. Nikolai

Aus Stralsund Wiki

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  • 1750 Errrichtung der Schwedenloge
  • 1904 Bewilligung von 5.000 Mark für die Wiederherstellung von Wandmalerein in der Nikolaikirche durch das Bürgerschaftliche Kollegium
  • 1908 Arbeiten zur Herstellung der Heizungsanlage und zur Instandsetzung der Fenster sind abgeschlossen, ab Silvester wieder Gottesdienste (Stralsundische Zeitung vom 30.12.1908).
  • 1909 Restaurierungsarbeiten unter Leitung des Königlichen Bauinspektors Josephsohn (Quelle Stralsundische Zeitung vom 03.04.1909).


1260 wurde an der Stelle, wo jetzt die St. Nikolai Kirche erstrahlt, eine eintürmige Hallenkirche errichtet.


Gegen Ende des 13. Jahrhunderts begann man mit dem Bau der jetzigen, dreischiffigen Basilika mit Kreuzrippengewölbe. Das Prunkstück norddeutscher Backsteingotik bildet gemeinsam mit dem historischen Rathaus den Kern des mittelalterlichen Stralsunds.


Die gotischen Doppeltürme brannten 1662 nieder. Fünf Jahre später wurde auf einen der beiden Türme ein barocke Haube gesetzt, der andere mit einem Flachdach versehen, welches bis heute das Bild des Hauses prägt.


Mitte der siebziger Jahre diesen Jahrhunderts wurde dann der Innenraum der Nikolaikirche aufwendig restauriert.


Die Kirche beherbergt eine astronomische Uhr, eine Kanzel aus dem Jahr 1611, den aus dem Jahr 1708 stammenden Altar, ein Nowgorodfahrer-Gestühl aus der Hansezeit, und viele andere Kunstschätze aus der Vergangenheit.


  • Orgel von 1841 mit Prospektpfeifffen aus Zink von 1924, Balganlage von Walter Stutz von 1924, 56 Register auf drei Manualen und Pedal, erbaut von Carl August Buchholz, größte in Deutschland erhaltene Buchholz-Orgel
  • 1935 Entfernung des Untergehäuses und Elektrifizierung der Orgel



  • Schlüter-Altar
    • 2000 bis 2009 Sanierung des Schlüter-Altars (Oberbaudirektor Andreas Schlüter, 1660-1714)
      • Gesamtkosten ca. 233.000 Euro, Finanzierung Förderverein, Oetker-Stiftung und Eigenmittel
    • 1706 Auftrag zur Gestaltung eines zeitgenössischen Altars an Bildhauer Thomas Phalert (Stralsund)
    • 1708 Aufstellung des Altars
    • 1735 endgültige Farbgebung